Woher das Wort "Bier" stammt ist eigentlich ungewiss. Es wird vermutet das es von dem Lateinischen Wort biber in Latein Trank abstammt. Es könnte aber auch von dem germanischen Wort Äl bekannt in England als Al abstammen. Bei diesen Gebräuen handelte es sich aber um ungehopfte Getränke
In anderen Ländern wird Stärke auch aus Reis, Mais seltener aus Kartoffeln oder anderer Gemüse wie Erbsen gewonnen. Sake das bekannte japanische
Getränk das aus Reis hergestellt wird ist weitläufig
ebenfalls als bierartiges Getränk einzustufen. |
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Schon gewusst?
Die historische bayerische Maß (1809-1811) fasste genau 1,069 Liter. |
Am 30. September feiern die Brauer den Brauersilvester. An diesem Tag endet noch heute das Wirtschaftsjahr vieler Brauerbetriebe. Im September waren früher die Bierlager leer, die Hopfen- und die Braugerstenernte eingebracht: also die beste Zeit, um vor Beginn der Winterbierproduktion Bilanz zu ziehen. Heute wird natürlich das ganze Jahr über gebraut; doch viele Brauer pflegen weiter den Brauch und feiern ihren Jahresabschluss. |
Bier als Schlafmittel ?
Erwähnenswert ist allerdings die Tatsache, dass nicht jeder identisch auf das Mittel reagiert und dass die Präsenz von Alkohol im Körper bei manchen eine umgekehrte somatische Auswirkung hat. |
Bier und Gicht
Dies hat sich verändert, aufgrund einer amerikanischen Studie, bei welcher 47.000 Erwachsene im Laufe von 12 Jahren beobachtet wurden. Aus dieser Studie ging hervor, dass das tägliche zu sich nehmen von 1 Glas Bier das Gichtrisiko um 30 % zunehmen ließ, während das Trinken von 2 bis 4 Gläsern diese Gefahr verdoppelte. Diese Auswirkung wird auf den erheblichen Puringehalt des Bieres zurückgeführt. Gicht wird u.a. verursacht durch ein Überschuss an Harnsäure, einem Abbauprodukt von Purin. Deshalb denkt man auch, dass ein mäßiger Konsum von Wein, dessen Puringehalt gering ist, nicht dieselbe nachteilige Wirkung hat, wie die Untersuchung ebenfalls gezeigt hat. Fazit: wer an Gicht leidet, sollte am besten mit dem Bierkonsum jeder Sorte sehr vorsichtig sein. |
Wie bekomme ich meinen Bierbauch weg? Gesunde Ernährung und Körperbewegung sind die besten Mittel gegen zu grosse Fettablagerungen. Der Bierbauch entsteht meistens nicht durch den Konsum von Bier, aber eher durch zu fette Ernährung in Kombination mit zu wenig Körperbewegung. 1997 haben Forscher des Limburgs Universitair Centrum in Belgien eine ausführliche und repräsentative Studie durchgeführt, welche den Zusammenhang zwischen dem durchschnittlichen Body-Mass Index (B.M.I.: Körpergewicht, geteilt durch das Quadrat der Körpergrösse) und dem Bierkonsum untersucht hat. Es hat sich kein bedeutungsvoller Zusammenhang herausgestellt. Zum selben Ergebnis sind auch andere, ausländische Studien gekommen. Der Bierbauch scheint eher eine Konsequenz von zu fetter Ernährung als von Bierkonsum zu sein. |
Was betrachtet man als ein Bier? Der Ausschank von Bier geschieht
in zahllosen Formen: Flaschen von 33 oder 50 cl, Flaschen von
75 cl, Krüge von 50 cl und in einigen Ländern sogar
Krüge von einem Liter. Was versteht man bei wissenschaftlichen
Untersuchungen eigentlich unter 1 Bier? |
Kalorienfreies Bier? Vollständig kalorienfreies Bier würde voraussetzen, dass das Bier keinen Zucker, keine Fette, keine Eiweisse und vor allem kein Alkohol enthalten darf. Genau diese Substanzen ergeben sich aus den angewandten Brautechniken. Man kann den Nährwert von Bier heutzutage schon halbieren; dies geschieht beim sogenannten alkoholfreien Bier, aber wenn man völlig kalorienfreies Bier herstellen müsste, hätte man als Endergebnis reines Wasser. |
Tschechen grösste Biertrinker Wo wird am meisten Bier getrunken:
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Der Weltmeister im Biertrinken ist der Engländer Peter Dowdeswell; eineinhalb Liter Bier schaffte er in 5,4 Sekunden, und in drei Stunden 45 Liter, was ihm einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sicherte. Dowdeswell kann diese Mengen unbeschadet vertragen, weil der Alkohol keinerlei Wirkung auf ihn hat - ein medizinisches Phänomen, das mit seinen übergrössen Nieren zusammenhängen dürfte. Der stämmige Engländer stellt sein Trinktalent des öfteren zur Schau und sammelt damit für behinderte Kinder. |
Was ist Stammwürze ? Unter dem Begriff Stammwürze versteht man den Zuckergehalt des Bieres vor dem Vergären. Während dem Brauprozess wird die Stärke des Malzes in Zucker umgewandelt, der anschliessend, während dem Gärungsprozess mit Hilfe von Hefe zu Alkohol und Kohlensäure wird. Eine Stammwürze von 12% bedeutet 12g Zucker in 100g Würze. Grob geschätzt entsteht aus 2.5% Stammwürze 1% Alkohol im Bier. |
Wie hoch ist der Alkoholgehalt des Bieres ? Der Alkoholgehalt des Bieres wird Volumen Prozent angegeben (alc. Vol. %). Der Alkoholgehalt ist abhängig vom Stammwürzegehalt (Siehe Stammwürze) vor dem Vergären. Diese Angaben gelten für die Schweiz. Leichtbier |
Was ist der Unterschied zwischen unter- und obergärigem Bier ? Man unterscheidet zwei Arten von Bierhefe: Die untergärige- und die obergärige Hefe. Die untergärige Hefe entfaltet sich am Besten bei einer Temperatur von 5-12° und sinkt während der Vergärung des Bieres zu Boden (-> Untergärung). Die obergärige Hefe benötigt eine Temperatur zwischen 12 und 20° und steigt während der Vergärung nach oben (-> Obergärung). Untergärige Biere werden auch als Lager-Biere bezeichnet. Die Hefe beeinflusst massgeblich den Geschmack des Bieres. Beispiele für untergäriges
Bier: Alle Lager Biere, Münchner, Pilsner, Dortmunder, Wiener |
Wie lange dauert der Brauprozess ? Der eigentliche Brauprozess bis zur gekühlten Würze dauert ca. 10 Stunden. Anschliessend wird sie vergärt. Die Gärung dauert je nach Hefe 3 (obergärige Hefe) oder 7 (untergärige Hefe) Tage. Anschliessend wird das Bier 3 Wochen gelagert. Der Weg vom Malz und Hopfen bis zum fertigen Bier dauert ca. 4 Wochen. |