Bier News

 

Quelle: abendblatt.de, 08.11.2006

Bier wird nicht teurer - Deutschland kippt EU-Plan


Von Melanie Wassink

Hamburg -
Ein Streit über höhere Bierpreise entzweit die Europäische Union. Deutschland, Tschechien sowie Litauen und Lettland blockierten gestern beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel Pläne der EU-Kommission, die Mindeststeuer für einige Alkoholsorten anzuheben. Die EU will die Steuern erhöhen, weil sie seit 1992 nicht mehr der Inflation angepasst wurden. Die Folge: Preise für Bier, Sherry, Portwein und andere Spirituosen in einigen EU-Staaten würden steigen.

"Deutschland wehrt sich dagegen, dass das Bier in Deutschland teurer wird", sagte Finanzstaatssekretär Thomas Mirow. Der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator vertritt bei den Verhandlungen in Brüssel Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Nach der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Steuererhöhung würde der Preis für einen Kasten Bier in Deutschland um rund 20 Cent steigen.

Die Bundesregierung lehnt diese vergleichsweise geringfügige Preisanhebung wegen der geplanten Mehrwertsteuererhöhung ab. Mirow: "Wir haben deutlich gemacht, dass wir keinen Bewegungsspielraum haben." Für eine Annahme des Kommissionsvorschlags wäre ein einstimmiger Beschluss der Länder nötig.

Die Bundesregierung könnte sich nur dann eine Zustimmung vorstellen, wenn es für Bier eine Ausnahmeregelung gäbe. Mit den von der Kommission vorgeschlagenen Mindeststeuersätzen für andere Alkoholika hat Berlin keine Probleme, weil die deutschen Sätze in diesem Fall ohnehin darüber liegen.

Die EU will den Alkoholmissbrauch auch wegen der hohen sozialen Kosten bekämpfen. Alkoholkrankheiten, Verletzungen infolge von Alkoholgenuss und die geringere Produktivität von Alkoholkranken kosten die Staaten der EU gut 125 Milliarden Euro.

Unterstützt wird der Kommissionsvorschlag daher auch von der finnischen Ratspräsidentschaft und anderen skandinavischen Ländern. Besonders in Finnland haben in den letzten Jahren die Todesfälle aufgrund von Alkoholmissbrauch zugenommen. Ein Dorn im Auge ist den nordischen Ländern auch der Alkoholtourismus, bei dem sich ihre Bürger im Ausland mit billigeren Getränken versorgen.

Die deutsche Volkswirtschaft kosten Krankheiten, die auf übermäßiges Trinken zurückzuführen sind, pro Jahr 20 Milliarden Euro. Auch die Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) fordert deshalb, Alkohol zu verteuern. Nirgends in Europa ist Bier relativ zum Einkommen so billig wie in Deutschland, so die DHS.

Der Deutsche Brauer-Bund ist dagegen überzeugt, dass höhere Preise nicht den gewünschten Effekt bringen. Wer alkoholische Getränke als Suchtmittel missbrauche, lasse sich auch durch Preiserhöhungen nicht abschrecken. Das mache ein Blick auf den Drogenmarkt deutlich, heißt es beim Brauer-Bund.

Falls auch bei der nächsten Sitzung Ende November keine Einigung gelingt, ist die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 mit der Kompromisssuche an der Reihe.

erschienen am 8. November 2006


Quelle: Tagesschau.de 08.11.2006

EU-Finanzminister tagen in Brüssel



Tauziehen um die Biersteuer
Seit 13 Jahren sind die Mindeststeuersätze für Alkohol in der EU nicht angetastet worden. Die EU-Kommission will nun zumindest die Inflation berücksichtigen und die Steuern auf Bier, Wein oder Schnaps anpassen. Doch nicht nur die Bayern drohen mit Revolution. Während die Deutschen gemeinsam mit den Tschechen, Litauern, Letten und Polen gegen die höhere Biersteuer mobil machen, wehren sich etwa die Spanier und Portugiesen gegen eine Anhebung der Abgaben auf Portwein oder Sherry.

Von Christopher Plass, HR-Hörfunkstudio Brüssel

Europa hat sich bisher zugute gehalten, ein Ort des Friedens zu sein und der friedlichen Konfliktbewältigung. Aber nun droht Ungemach, wenn nicht offener Krawall. "Wegen der Biersteuer hat es in Bayern schon Revolten gegeben!" Andreas Scheuer war als CSU-Bundestagsabgeordneter bislang nicht weiter aufgefallen. Zumindest nicht in Brüssel. Aber seine Kriegserklärung wird bei den heutigen Beratungen der Finanzminister unausgesprochen eine Rolle spielen.

Aufgestoßen wie Sauerbier
[Bildunterschrift: "Bier steht für Gemütlichkeit und Arbeitsplätze"]
Zumal er und seine bierseligen Zuhörer nicht alleine stehen. Den deutschen Brauern sind die Brüsseler Pläne - wie immer - aufgestoßen wie Sauerbier. Und der Bundesrat hat gerade erst klargestellt: Eine höhere Biersteuer kommt nicht in Frage. Insofern wird auch nicht erwartet, dass die EU-Kommission in Zusammenarbeit mit der finnischen EU-Präsidentschaft diese Debatte über Schnaps, Sherry oder den flüssigen Gerstensaft heute in trockene Tücher bringt. Steuerrelevante Entscheidungen müssen einstimmig gefällt werden. Und Deutschlands Finanzminister, der sich heute in Brüssel vertreten lässt, will auf keinen Fall, dass Bier teurer wird. Denn, so Peer Steinbrück: "Wir wollen den deutschen Steuerzahler nicht noch damit überraschen, dass Bier teurer wird."

Die EU-Kommission argumentiert, dass die Mindeststeuersätze auf Alkoholika seit 1993 nicht an die Inflation angepasst worden seien und daher angehoben werden sollten. Beim Bier liegt die Mindestbesteuerung im Moment bei knapp neun Cent pro Liter. Deutschland erhebt eine Biersteuer von 9,44 Cent, ist also noch drüber. Wenn aber nach den Brüsseler Plänen der EU-weite Mindeststeuersatz auf rund 12 Cent angehoben werden sollte, müsste auch in Deutschland die Biersteuer steigen. Erdnüsschen wären das mit Blick auf die Bierpreise, sprich: peanuts. Pro Liter 2,5 Cent mehr, pro Kasten vielleicht 25. Derzeit fließen 777 Millionen Euro an Biersteuer in die öffentlichen Kassen, Tendenz übrigens abnehmend.

"Bier als Lebenselixier"Aber hier geht es nicht um Zahlen, sondern um Politik. 2,5 Cent mehr Biersteuer kämen nämlich einer Verteuerung von rund 25 Prozent nahe. Und genau diese Zahl stünde in großen Lettern auf den ersten Seiten der bunten Boulevard-Blätter. Davor hat der Bundesfinanzminister Sorge, denn die Mehrwertsteuer steigt ja auch im nächsten Jahr. Und vergessen wir nicht den CSU-Abgeordneten aus Passau: "Bier steht als Lebenselixier für Gemütlichkeit und auch für Arbeitsplätze bei örtlichen Brauereien."

Peer Steinbrück hätte nichts dagegen, die Mindeststeuer auf andere Alkoholika anzuheben, da liegen die Sätze in Deutschland ohnehin drüber. Aber beim Bier wird es ernst - eben bierernst. Hierfür möchten die Deutschen Ausnahmeregelungen. Die von anderen abgelehnt werden. Also kann niemand nichts beschließen.

Dass der finnische EU-Vorsitz heute das Fass noch einmal aufmacht, hat übrigens einen wirklich ernsten Hintergrund. Weil Preise und Steuersätze so unterschiedlich sind, gehen Finnen gern auf die Reise, um sich in anderen Häfen entlang der Ostsee vollaufen zu lassen.


der standard,at: 14. August 2006

Deutsche Brauer erhöhen Bierpreis
Fassbier wird erstmals nach vier Jahren wieder teurer


Düsseldorf - Bier wird in Deutschland teurer. In der Braubranche ist bereits eine Welle von Preiserhöhungen für Fassbier angerollt, wie eine Umfrage am Montag ergab. Darüber hinaus steht die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Jänner 2007 um drei Prozentpunkte vor der Tür, die unter anderem für Flaschenbier gilt.

Kommentar Webmaster: Leute braut Euer Bier selbst, 200 Ltr. im Jahr sind frei pro Person, wie viele Personen sind in Eurem Haushalt ??, Man kann aber auch Öttinger trinken. Schmeckt übrigens besser als die meisten zu stark gehopften Biere.


Unklar ist aber, wann und in welchem Ausmaß Gastronomen die Preiserhöhungen an die Gäste weitergeben werden. Auch bei der Mehrwertsteuererhöhung ist die große Frage, in welchem Umfang die Einzelhändler die Endpreise für Flaschenbier anheben werden. Die Verbraucher achten beim Kauf stark auf Preisschwellen wie 10,99 oder 11,49 Euro pro Kasten.

Kostensteigerungen

Erstmals nach vier Jahren wird Fassbier in Deutschland teurer. Für die Monate August, September und Oktober 2006 haben gleich eine ganzen Reihe von Großbrauereien Preiserhöhungen bei ihrem Fassbier gegenüber Großabnehmern angekündigt. Dazu zählen Warsteiner, Veltins und Krombacher aus dem Sauerland beziehungsweise Siegerland.

"Das ist einfach unumgänglich geworden wegen Kostensteigerungen in vielen Bereichen", sagte ein Sprecher von Krombacher. Fassbier dieser Marke werde ab 1. Oktober um 6,7 Prozent teurer. Zuletzt hatte die Krombacher Brauerei 2002 Preiserhöhungen vorgenommen. In der Zwischenzeit seien die Kosten für Energie und Transport kräftig gestiegen.

Die Abgabepreise für Fassbier steigen bei den betroffenen Marken im Durchschnitt um 2 bis 3 Cent bezogen auf ein Glas Bier (0,2 Liter), meinte ein Branchenexperte am Montag. Was daraus der einzelne Gastronom mache, sei letztlich "sein Bier", hieß es. Es gebe Wirte, die die Fassbierpreise nicht vor Anfang Jänner 2007 ändern wollten.

Höhere Aufschläge möglich

Kenner der Szene äußerten aber auch die Befürchtung, dass im Einzelfall durchaus auch ein Aufschlag von 10 Cent pro Glas oder mehr wegen eigener Kostensteigerungen bei einzelnen Wirten entstehen könnte. Das Fassbier steht in der deutschen Braubranche für ein Viertel bis ein Drittel des gesamten Bierausstoßes. Flaschenbier dominiert.

Deutschlands führender Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, erhöht Presseberichten zufolge Anfang September für mehrere Marken die Fassbierpreise. Eine Sprecherin der Radeberger Gruppe wollte die Medienberichte am Montag in Frankfurt/Main nicht kommentieren.

Die König Brauerei in Duisburg nimmt ebenfalls Preiserhöhungen vor. "Wir werden zum 01.09.2006 für alle Flaschen Mehrweg-Gebinde sowie für die 0,5-Liter-Dose eine Erhöhung unserer Ab-Rampe-Preise vornehmen", sagte Peter Rikowski, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb und Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, zu der die König Brauerei gehört. "Damit verfolgen wir das Ziel, auch durch eine premiumgerechte Preisstellung eine deutliche Abgrenzung zu den Konsumbieren wieder herzustellen", erläuterte er. (APA/dpa)


Quelle: tirol.com 17.07.2006

70-jähriger Kroate trinkt seit 37 Jahren kein Wasser mehr


Der Kroate löscht seit 1969 seinen Durst fast ausschließlich mit Bier.

Das angeblich "schlechte" deutsche Trinkwasser hat einen Kroaten dazu bewegt, ganz auf Wasser zu verzichten. Nach eigenen Angaben hörte der 70-jährige Nikola Opacic vor 37 Jahren mit dem Wasser Trinken auf.

Seitdem bestehe seine Flüssigkeitszufuhr fast nur aus Bier, sagte der Dachdecker dem Zagreber Boulevardblatt "24 sata". Manchmal nehme er auch einen Fruchtsaft, seltener Milch zu sich.

1969 hatte Opacic auf einer Baustelle in München gearbeitet. Weil das Trinkwasser in Deutschland nach seiner Meinung "sehr schlecht" sei, habe er begonnen, seinen Durst nur mit Bier zu löschen.

Der rüstige 70-Jährige ist nach eigenen Angaben trotzdem kein Alkoholiker geworden und repariert weiterhin Dächer - auch an hohen Häusern.


Quelle: YAHOO Dienstag 13. Juni 2006

Bier kann laut neuer US-Studie vor Prostatakrebs schützen


San Francisco (AFP) - Bier könnte laut einer neuen US-Studie vor Prostatakrebs schützen. Der Hopfen-Bestandteil Xanthohumol bremse die Krankheit, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studien der Universität Oregon. Allerdings müsste der gesundheitsbewusste Trinker rund 15 Halb-Liter-Gläser leeren, um den gewünschten Effekt zu erzielen, warnte Emily Ho, Leiterin des Forschungsprojekts: "Die negativen Auswirkungen des Alkohols könnten die gesundheitlichen Vorteile des Bierkonsums zunichte machen."

Der Studie zufolge wäre es aber möglich, Tabletten mit Xanthohumol-Konzentrat herzustellen. Auch könne der Xanthohumol-Gehalt in Hopfen gesteigert werden. Deutsche Wissenschaftler haben bereits ein Bier gebraut, in dem die zehnfache Menge des Wirkstoffs enthalten ist. Die Brauerei Weihenstephaner vertreibt ein derart hergestelltes Hefe-Weißbier und vermarktet es als Gesundheitsbier. Wissenschaftlich bewiesen sei der Effekt bisher allerdings noch nicht, sagte Fred Stevens, Co-Autor der US-Studie. Auch die nun vorgelegten Ergebnisse müssten noch durch weitere Tests erhärtet werden.

"Es ist der Traum jedes Mannes, dass Pizza und Bier Krebs verhindern können", fügte Stevens hinzu. Auch in Tomatensoße war kürzlich ein Stoff gefunden worden, der die Krankheit aufhalten könnte. Allerdings warnte Stevens, keine Ernährung könne ein sicherer Schutz gegen Prostata-Krebs sein. Notwendig sei vielmehr, dass Männer regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gingen.


Quelle:AHGZ.de - Donnerstag, 25.05.2006

Brauer trotzen Brüssel

Brauertag 2006: Widerstand gegen geplante Heraufsetzung des Abgabealters von Alkohol / Kampagne mit der Gastronomie

VON GUNDULA MARX


KÖLN „Wir befürchten Schlimmstes“, erklärte Brauer-Bund-Präsident Richard Weber auf dem diesjährigen Brauertag in Köln. Damit meinte er nicht den erneut auf 115,2 l (Vorjahr 115,9 l) gesunkenen Pro-Kopf-Verbrauch von Bier. Im WM-Jahr werden die 1274 deutschen Brauereien mit dem europäischen Amtsschimmel aus Brüssel ihre Probleme bekommen: Eine für den Herbst angekündigte „Alkohol-Strategie“ zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs soll dem Biertrinker den Konsum des Gebräus vergällen.

Der Brauerbund ist bereits in die Offensive gegangen mit der Kampagne „Bier bewusst genießen“. Sie soll schon im Sommer in der Gastronomie und im Handel gestartet werden. Den Schutz vor Alkoholmissbrauch will die EU-Kommission über Werbebeschränkungen erreichen. Auch Preiserhöhungen nach dem Muster der Alcopops-Strafsteuer und eine Erhöhung des Abgabealters auf 18 Jahre für alle alkoholischen Getränke sind vorgesehen. „Werbung und Konsumreflex – diese Verknüpfung gibt es nicht“, so Richard Weber. „Werbung dient ausschließlich der Sicherung oder dem Ausbau der Marktanteile.“ Der Brauer-Präsident fürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen auch in der Zulieferindustrie, der Landwirtschaft und der Gastronomie. Er sieht auch die Verlage davon betroffen und das deutsche Vereinsleben. „Wer das rechte Maß im Umgang mit Alkohol verloren hat, wird sich auch durch Preiserhöhungen nicht abhalten lassen“, argumentierte Weber weiter. Hochsteuerländer wie Schweden und Finnland führte er als Negativbeispiele an.




Quelle: Swissionfo 18. Mai 2006



Deutsche trinken mehr billiges Bier - Umsatzrückgang für Brauer


KÖLN - Der Bierdurst in Deutschland ist im vergangenen Jahr konstant geblieben, allerdings werden zunehmend billigere Biere getrunken. Der Umsatz der deutschen Brauer ist deshalb um mehr als eine Mrd. Euro auf 7,2 Mrd. Euro (11,1 Mrd. Fr.) geschrumpft.

"Die Verbraucher greifen zu günstigen Bieren oder kaufen in Discountern", sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Richard Weber, in Köln. Nirgendwo in der Welt sei das Bier so billig wie in Deutschland.

Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland pro Jahr blieb im Vorjahresvergleich mit 115 Litern stabil. Damit übertreffen die Deutschen die Schweizer weit, deren Bierkonsum pro Kopf 2005 um rund 2,5 Liter auf knapp 55 Liter zurückging.

Die Zahl der Mitarbeiter in der deutschen Bierbranche sank 2005 binnen Jahresfrist um 10 Prozent auf 30 000 Beschäftigte, laut Weber eine Folge von Rationalisierungen und Schliessungen kleiner Brauereien. Die Zahl der Braustätten mit mehr als 20 Beschäftigten blieb mit 1274 im Vergleich zum Vorjahr stabil.


Quelle: Nuz.de vom 21.04.2006

3,5 Millionen trinken in Deutschland täglich Bier



Bielefeld (dpa) - Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland trinken nach einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid täglich Bier. Das sind rund fünf Prozent aller Bundesbürger über 14 Jahre.

Etwa 20 Millionen - rund 30 Prozent - trinken den Gerstensaft mindestens einmal in der Woche. 65 Prozent aller Befragten gaben in der Untersuchung, die am Freitag veröffentlicht wurde, an, dass sie grundsätzlich Bier mögen.

Allerdings gibt es bei der Beliebtheit von Bier regionale Unterschiede. In Bayern trinken nur sieben Prozent der Befragten täglich Bier. Dagegen steht es in Sachsen und Thüringen Tag für Tag bei neun Prozent, mehrmals in der Woche sogar bei elf Prozent der Befragten auf der Getränkekarte. Die meisten Bier-Abstinenzler finden sich mit 44 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Sie trinken nie Bier.

Nach wie vor ist Bier in Deutschland ein Männergetränk. Während sich jeder zweite Mann mindestens ein Mal in der Woche ein Bierchen gönnt, tun dies nur 13 Prozent der Frauen. Für die Umfrage zum «Tag des Deutschen Bieres» an diesem Sonntag befragte Emnid insgesamt 3022 Menschen in Deutschland.


Quelle: Focus online 23.03.06

 

Ausgrabung am Nil
Die Brauerei des Pharaos

Die alten Ägypter ließen sich gern ein Bierchen schmecken


Dass die alten Ägypter gerne Wein und Bier tranken, ist bekannt, nun haben polnische Archäologen im Nil-Delta Überreste der größten bislang bekannten Brauerei aus dieser Zeit entdeckt.

Grabungsleiter Krzysztof Cialowicz sagte am Mittwoch in Kairo, in Tell el Farcha sei bereits um 3500 v. Chr. Bier hergestellt worden.

Bei ihrer Grabungskampagne in Tell el Farcha in der Provinz Dakahilija fanden die Forscher des Polnischen Zentrums für Archäologie im Mittelmeerraum außerdem Fragmente von Goldfolie, die um 3100 v.Chr. verwendet worden sein soll, um zwei inzwischen vollständig zerfallene hölzerne Statuen zu bedecken.

Nackte Männer aus Holz

Nach Angaben der ägyptischen Altertümerverwaltung stellten die Statuen zwei stehende nackte Männer dar. Die größere der beiden Statuen sei höchstens 40 Zentimeter groß gewesen. Cialowicz erklärte, zusammen mit den goldenen Fragmenten seien zwei Lapislazuli gefunden worden, die einst für die Augen der Statuen ausgewählt worden waren.

Die polnischen Forscher entdeckten in Tell el Farcha zudem ein Gefäß mit etwa 65 kleinen Elfenbeinfiguren, die zum Großteil Tiere darstellten. Sie sollen aus der 1. Dynastie stammen (3000 bis 2850 v. Chr.). Der Grabungsleiter glaubt aber, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nach Tell el Farcha gebracht worden waren.


Quelle: Focus online 02.03.06

Heilsamer Gerstensaft

Bier hemmt Entzündungen

Mehr als ein kühler Genuss: Bier kann Entzündungen bremse
Im Labor haben sich Bierextrakte als Entzündungshemmer erwiesen. Sie entfalten ihre Wirkung auch in alkoholfreiem Gerstensaft.

Echte Bierliebhaber waren schon immer davon überzeugt, dass der Gerstensaft nicht nur nahrhaft, sondern auch gesund ist. Jetzt bekamen sie die wissenschaftliche Bestätigung: Bier wirkt ähnlich positiv auf den Organismus wie Wein.

Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck konnten in Laborversuchen nachweisen, dass Bier positiv auf das Immunsystem wirkt. Nach Angaben von Dietmar Fuchs, Leiter der Sektion Biologische Chemie, blockieren die Bierextrakte bestimmte Entzündungsprozesse, die der Botenstoff Interferon-gamma auslöst.

Ähnliche Wirkung wie Wein oder grüner Tee

Die österreichischen Immunforscher berichten in der Märzausgabe des Fachjournals „International Immunopharmacology“ über ihre Reagenzglas-Experimente mit dreierlei Bier und speziellen Blutzellen. Aus den Ergebnissen ziehen sie den Schluss, dass bestimmte Bierinhaltsstoffe Entzündungsprozesse beeinflussen können. Die Wirkung sei dabei ähnlich der von Wein oder auch von grünem und schwarzem Tee, die bereits vor einigen Jahren im Innsbrucker Institut untersucht wurden. Die durch Bierextrakte beeinflussten Stoffwechselwege seien sehr eng mit der Entstehung mancher chronischer Erkrankungen verknüpft, erklären die Wissenschaftler.

Die Forscher betonen außerdem, dass die im Bier gefundene Wirkung auch für alkoholfreie Sorten gilt. Die Forschungsergebnisse seien daher nicht als Aufforderung zu verstehen, Alkohol zu trinken.


Queller: tirol.com 18.02.06

Warmes Bier gegen Erkältung?

Warmes Bier bei Erkältungen tatsächlich sinnvoll
Warmes Bier ist bei Erkältungen tatsächlich empfehlenswert.

Das alte Hausmittel lindert nicht nur den Schnupfen, sondern enthält auch ätherische Öle und Bitterstoffe, die einen stark beruhigenden und Schlaf fördernden Effekt haben, wie die Techniker Krankenkasse in Frankfurt berichtet. Außerdem wirkten die Bitterstoffe antibakteriell und bekämpften Krankheitserreger.

Warmes Bier mache angenehm müde, der Körper beginne zu schwitzen und scheide Schlacken und Giftstoffe schneller aus. Allerdings dürfe das Bier nicht über 40 Grad erwärmt werden, da zu viel Hitze die wertvollen Inhaltsstoffe zerstöre. Sinnvoll sei der Zusatz von Zucker, da dies die Aufnahme ins Blut fördere.

Die Krankenkasse rät aber zugleich zur Vorsicht: Alkohol entziehe dem Körper auch Wasser, und zu viel davon schwäche das Immunsystem. Völlig ungeeignet ist das Hausmittel natürlich für Kinder und bei Alkoholproblemen.


Saarbierfreund 15.02.06 in eigener Sache

Keine Werbung und Links für den Karlsberverbund

Nach mehrmaligem Bitten um einen Link des Autors und Webmasters der bekannten Bierseite im WEB, www.saarbierfreund.de an den Webmaster der Internet Präsentation des Karlsbergverbundes, teilte dieser mit, das ein Link nicht möglich sei.

Der Saarbierftreund wird ausschließlich vom Autor und Webmaster finanziert ohne Profiterwartung. Die gut besuchte Präsentation hat jahrelang unendgeldlich für den Karlsbergverbund als "Medienpartner" geworben. Deshalb war die Bitte um einen ReLink an Karlsberg verständlich. Hier ein Ausschnitt aus der ReMail des Karlsberg Webmasters Herr Maret auf die Bitte des Saarbierfreunds:.

"darf ich Ihnen mitteilen und um Ihr Verständnis bitten, dass wir aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich sehr sparsam mit Verlinkungen sind, welche sich hauptsächlich auf unsere Partnerorganisationen beziehen, wie z.B. den Deutschen Brauerbund, dessen Präsident Dr. Weber ja ist.
Trotzdem freuen wir uns natürlich sehr über Ihre Treue zu Karlsberg und hoffen, dass dieser durch unser Prinzip kein Abbruch getan wird".

Leider kann der Autor kein Verständnis für diese Mitteilung aufbringen, selbstverständlich tut das zur Treue an Karlsberg ein Abbruch. Letztendlich sollen wir als Bürger ja die Getränke kaufen und auch trinken. Die Bürger des ganze Saarlands sind alleine dadurch schon im weitesten Sinne jahrzehntelang "Partner" von Karlsberg. Der Saarbierfreund hat seine Zuneigung zu diesem einheimischen Produkt gezeigt, dafür geworben. Ein Dankeschön, obwohl auch das üblich gewesen wäre, wurde nicht erwartet. Einen Link zu schalten ist das normalste und billigste was man aber machen kann und auch ohne "Bitten" üblich ist. Zumindest wäre dies eine kleine Anerkennung für die Arbeit, die ja nicht zum Schaden des Karlsbergverbundes war, gewesen.

Alle Werbung und Links zum Karlsbergverbund wurden mit dem heutigen Tag von www.saarbierfreund.de entfernt.


Quelle: Krankenkassen-News 02.02. 12:02


Bier macht schön


Wer schön sein will, muss Bier trinken. Das behaupten zumindest Ernährungswissenschaftler. In Bierhefe sind viele B-Vitamine wie B2, B6, Biotin, Niacin, Folsäure und Pantothensäure enthalten.
Diese stärken Haut, Haare und Nägel, so die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Außerdem sind die Vitamine für verschiedene Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Zusätzlich fördern sie das Wachstum.

Wer zu wenig B-Vitamine aufnimmt, kann dann genau das Gegenteil beobachten. Er hat dünnes Haar, brüchigen Nägel und unreine Haut.

In Bierhefe findet man außerdem Aminosäuren und verschiedene Mineralstoffe, die die oben genannten Wirkungen verbessern. Zusätzlich fördern die Vitamine B1 und B6 die geistige Leistungsfähigkeit.

Nun jedoch die schlechte Nachricht: Mit Bierhefe wird zwar Bier hergestellt, die meisten Brauereien filtern die Hefe jedoch aus Haltbarkeitsgründen am Ende des Produktionsprozesses wieder heraus.
Bierhefe gibt es jedoch in Form von Tabletten oder Flocken in Drogeriemärkten und Apotheken.


Quelle: Frankenpost Online 02.02.2006

Und es gibt doch Bier auf Hawaii – Bier von hier

Paulchen Kuhn ist widerlegt. Endgültig: Es gibt Bier auf Hawaii – und sogar richtig gutes, aus Oberfranken.

Hartnäckig überwanden der Verein Bierland Oberfranken und der im USA-Geschäft erfahrene Gerd Rutzenhöfer, Marketingchef der Bayreuther Maisel-Brauerei, zahlreiche bürokratische Hürden auf dem langen Weg von Oberfranken in den Pazifik. Nun aber hält – das Foto beweist es – Gabi Melickian auf Maui das ersehnte Paket in Händen. Die Oberfränkin hatte sich mit einem Hilferuf – „es gibt kein g’scheites Bier auf Hawaii“ an den Vorsitzenden des Bierland-Vereins, Dr. Bernd Sauer, gewandt. Und der setzte den ganzen Ehrgeiz der Oberfranken in die Lieferung, deren Weg gepflastert war mit rund 20 verschiedenen Formularen, dutzenden Mails und Telefonaten und sogar Beschlagnahme-Drohungen der US-Zöllner, denen die Sendung ausgesprochen wertvoll erschien: „Ein Dollar pro Flasche? Das gibt es nicht. Deutsches Bier muss viel teurer sein!“

Hundert Dollar etwa hielten die Zöllner für angemessen. Kein Wunder, wenn Jürgen Hopf von der Lang-Bräu Wunsiedel nun ganz ernsthaft auf die Suche nach einem Importeur geht – auf Hawaii winken glänzende Bier-Geschäfte...